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Immobilie in Not: Was Eigentümer wissen müssen & tun können

Sie sind erkrankt und damit berufsunfähig? Sie haben Ihren Job verloren? Ihr Partner ist verstorben und Sie können die finanzielle Belastung nicht mehr selbst tragen? Die Gründe, in eine finanzielle Schieflage zu geraten, sind vielseitig. Als Besitzer einer Immobilie in (finanzieller) Not zu sein, bereitet häufig großes Kopfzerbrechen. Wenn Sie als Eigentümer Geldsorgen haben, ist es das Wichtigste, sich fachkundigen Rat zu holen, um aus dieser Lage wieder entkommen zu können.

 

Alle Fakten aufzeigen

Die Probleme für Eigentümer in Not sind oft groß, denn nicht selten ist die eigene Immobilie zugleich Fluch und Segen. Man hat ein Dach über dem Kopf, aber gleichzeitig den Druck, den Immobilienkredit zu tilgen, um das Zuhause nicht zu verlieren. Bevor Sie voreilig handeln, sollten alle Fakten zusammengetragen werden. Wir empfehlen Ihnen sich zeitnah eine Beratung zu suchen, um mithilfe eines Finanzplans die finanzielle Situation wieder zu verbessern.

Zudem sollten Sie bei der Bank Informationen zu bestimmten Fristen und zur Vorfälligkeitsentschädigung einholen, die fällig wäre, würden Sie Ihre Immobilie vor Ablauf der Vertragslaufzeit verkaufen.

 

Zügig, aber nicht unvorbereitet handeln

Der vielleicht wichtigste Rat für in Not geratene Eigentümer: Handeln Sie zügig, um eine Zwangsversteigerung durch die Bank zu vermeiden. In diesem Fall hätten Sie keine Möglichkeit mehr, auf den Erlös Einfluss zu nehmen – und der Verkaufspreis liegt meist unterhalb des Marktwertes.

Lassen Sie sich zeitnah eine Wertermittlung von einem Profi erstellen, denn mit dieser Grundlage können hilfreiche Entscheidungen getroffen werden.

 

Die Optionen für Immobilien in Not

#1 Behalten

Natürlich ist dies eine Option, die den meisten Eigentümern am liebsten wäre. Dazu braucht es aber eine professionelle Beratung und einen konsequent eingehaltenen Finanzplan. Leider ist es nicht immer möglich, die Immobilie zu halten – vor allem bei sehr hohen Schulden oder gar einer Privatinsolvenz. Hier könnte eine Verrentung oder auch ein Teilverkauf eine Option anstatt des Komplettverkaufs darstellen. Wir beraten Sie dazu gerne persönlich.

 

#2 Vermieten

Die Vermietung kann unter Umständen eine gute Lösung sein, etwa wenn die Schulden in absehbarer Zeit getilgt werden können oder man selbst bei der Familie unterkommen kann. Übersteigt aber die eigene Miete die Mieteinnahmen durch die Immobilie, rechnet sich das Beispiel nicht. Zumal bei der Vermietung auch Ausgaben, Steuern und verschiedene Pflichten gegenüber den Mietern zu berücksichtigen sind. Sofern es die Immobilie mit ihren Räumlichkeiten hergibt, könnten Sie auch über eine Teilvermietung nachdenken, damit ungenutzte Wohnfläche nicht leer steht und Sie so ein paar Einnahmen generieren.

 

#3 Verrenten

Die Verrentung stellt eine attraktive Lösung dar, da Sie als Eigentümer Ihre Immobilie verkaufen, aber weiterhin selbst bewohnen. Der Käufer bezieht die Immobilie erst zu einem späteren Zeitpunkt. Je nach Vertragsvereinbarungen könnte die Verrentung aber nicht die gewünschte Liquidität bringen, die Sie vielleicht aktuell benötigen.

 

#4 Verkaufen

Ein Verkauf der Immobilie ist für die meisten Menschen die sinnvollste Lösung, um Schulden zu tilgen und um schnell über Liquidität zu verfügen. Damit Sie Ihre Immobilie zügig und zu einem marktgerechten Preis verkaufen, ist professionelle Unterstützung durch einen Makler absolut zu empfehlen. Eine zu niedrige Preiseinschätzung, Fehler bei der Vermarktung oder Komplikationen bei der Kaufabwicklung können Sie in dieser Situation wahrlich nicht gebrauchen.

Gerne beraten wir von Sparda ImmobilienWelt Sie in diesem Anliegen und unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung. Vereinbaren Sie einen Termin, wir helfen Ihnen in dieser schwierigen Lage.

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