Was bedeuten die Energieeffizienzklassen?
Mit der reformierten EU-Gebäuderichtlinie wird die Bewertung der Energieeffizienz europaweit auf einer Skala von A bis G vereinheitlicht. Dadurch wird der energetische Zustand von Gebäuden leichter verständlich und länderübergreifend besser vergleichbar. A steht dabei für besonders energieeffiziente Gebäude, G kennzeichnet Gebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz.
- A: höchste Energieeffizienz, insbesondere Nullemissionsgebäude und besonders effiziente Neubauten.
- B: sehr hohe Energieeffizienz, etwa bei modernen oder umfassend sanierten Gebäuden.
- C: gute Energieeffizienz mit modernem energetischem Standard.
- D: mittlere Energieeffizienz und durchschnittlicher Gebäudestandard.
- E: unterdurchschnittliche Energieeffizienz mit erkennbarem Verbesserungspotenzial.
- F: niedrige Energieeffizienz und entsprechend hoher Energiebedarf.
- G: niedrigste Energieeffizienzklasse und damit Gebäude mit besonders hohem energetischem Verbesserungsbedarf.
Für Kaufinteressenten bietet die Einteilung eine schnelle Orientierung darüber, wie energieeffizient ein Zuhause ist und welcher Modernisierungsbedarf möglicherweise besteht. Gleichzeitig sollte die Effizienzklasse nie isoliert betrachtet werden: Auch Lage, Bausubstanz, Ausstattung und bereits durchgeführte Sanierungsmaßnahmen spielen für die Bewertung eine wichtige Rolle.
Gut zu wissen: Im Zuge der Umstellung können in Deutschland weiterhin bestehende Energieausweise mit der bisherigen Einteilung von A+ bis H im Umlauf sein. Für Eigentümer ist deshalb entscheidend, welche Angaben der jeweils gültige Energieausweis enthält.







